Richebourg Fläche:3ha51a10ca bei einer Gesamtfläche von 8ha03a45ca. Im Besitz seit 1869 Durchschnittsalter der Rebstöcke:41 Jahre Flaschenzahlen einiger Jahre. 1982 13072,1985 11006,1986 10535,1987 3509,1988 12009 1989 13477,1990 15789,1991 11244,1992 12477,1993 11107 1994 11169,1995 10075,1996 15330,1997 12186,1998 12257 1999 14772,2000 15537,2001 11681,2002 6520,2003 7457 2004 11446,2005 13882,2006 10910,2007 13635,2008 6230
im Vergleich: Domaine Leroy 2006, 1810 bt. Richebourg
La Romanée-St-Vivant Fläche.5ha28a58ca bei einer Gesamtfläche von 9ha43a74ca. In Pacht seit 1966,im Besitz seit 1988 Durchschnittsalter der Rebstöcke:31 Jahre Flaschenzahlen einiger Jahre. 1966 18700,1967 18718,1969 15504,1971 8262,1978 15045 1979 9120,1980 11400,1981 10640,1982 25840,1983 10105 1984 13984,1985 13639,1986 13776,1987 11177,1988 19346 1989 20560,1990 24026,1991 18576,1992 17718,1993 17006 1994 14894,1995 12221,1996 19031,1997 9512,1998 13026 1999 12855,2000 12955,2001 12352,2002 15254,2003 11924 2004 14754,2005 17392,2006 14202,2007 13976,2008 9458
Im Vergleich: Domaine Leroy 2006,1810bt. Romanée St.Vivant Ps. Die Domaine Leroy gibt es erst seit etwa 1989,vorher war alles Maison Leroy. Wird vielfach falsch tituliert.
Montrachet Fläche:67a59ca bei einer Gesamtfläche von 7ha99a80ca. Im Besitz seit 1963 bzw.1965 und 1980 (gekauft 1963 au Comte de moucheron 0,341 ha cadastrenr. 31 gekauft 1965 au monsieur Roizot 0,167 ha cadastrenr. 129 gekauft en 1980 au roland
Thévenin 0,168 ha cadastrenr. 130 total 0,6759 ha ) Durschnittsalter der Rebstöcke:47 Jahre Flaschenzahlen einiger Jahre. 1965 1824,1983 3586,1985 2738,1986 2940,1987 2015 1988 3455,1989 3314,1990 3322,1991 2696,1993 3535,1994 2407 1995 1718,1996 3101,1997 2644,1998 2668,1999 3590 2000 3541,2001 3185,2002 2321,2003 2871,2004 3640 2005 3415,2006 3330,2007 3799,2008 3524
Grands-Echézeaux Fläche:3ha51a63ca bei einer Gesamtfläche von 9ha14a45ca. In Pacht;Besitzer:Crédit Mutuel(2005). Durchschnittsalter der Rebstöcke.29 Jahre Flaschenzahlen einiger Jahre. 1985 11793,1986 11204,1987 3832,1988 12163,1989 11417, 1990 10972,1991 9588,1992 12211,1993 8385,1994 12387 1995 9253,1996 8271,1997 8076,1998 7792,1999 10072 2000 11118,2001 10475,2002 13134,2003 5641,2004 10593 2005 11809,2006 9396,2007 9052,2008 6453
Echézeaux Fläche:4ha67a03ca. bei einer Gesamtfläche von 36ha25a83ca. In Pacht;Besitzer Crédit Mutuel (2005) Durchschnittsalter der Rebstöcke.31 Jahre Flaschenanzahl einiger Jahre. 1985 19911,1986 14112,1987 8456,1988 20745,1989 20401 1990 17352,1991 17686,1992 16367,1993 12060,1994 9681 1995 12268,1996 18058,1997 14887,1998 11742,1999 14651 2000 16566,2001 16424,2002 16400,2003 10378,2004 15204 2005 16313,2006 16827,2007 14796,2008 9874
Vosne-Romanée 1er cru Cuvée Duvault-Blochet Nach 1930 zum wiederholten mal abgefüllt in 1999 2002,2004,2006 als Ehrbezeugung für Jaques-Marie Duvault-Blochet der im 19.Jahrhundert den Grundstein für die Domaine gelegt hat. Besteht aus einem zweiten Lesegang der Grand cru Lagen,sowie aus dem Traubenmaterial aus kleineren Parzellen in verschiedenen Premier crus. Da DRC noch einige andere Lagen in Vosne Romanée besitzt. dazu gehören 1 ha in Vosne Premier Cru Les Suchots,40ar in Vosne Premier cru les Petits Monts und einige Kleinstparzellen,in Les Gaudichots und les Reignots. Normalerweise kommen diese Parzellen als Fassware in den Handel,ausser sie kommen eben teilweise in den Vosne-Romanée 1er cru Cuvée Duvault-Blochet.
Bâtard-Montrachet ohne DRC-Label nur für Eigengebrauch,Verkostungen 17,5 ar von Bâtard-Montrachet gehören noch zur DRC. Gepflanzt vor etwa 70 Jahren. Ergibt etwa 600 Flaschen.
Corton wird eine neue Lage der DRC. seit dem 11 Nov. 2008 ,haben sie von der AOC Corton Grand cru 2.28ha von der domaine Prince Florent de Merode unterteilt in -Clos du Roi(0,5721ha) -Bressandes(1,1944ha)-Renardes (0,5081ha),gepachtet. Voraussichtlich erster Wein 2009.
Marc de Bourgogne,Fine Bourgogne sind weitere Produkte der DRC. Lagerung mindestens 15 Jahre in Eichenholzfässern. Menge warscheinlich zw.600-700bt.
Hier folgt ein Beschrieb der letzten Jahrgänge der DRC. Anfang macht 2008. Quelle der Beschreibungen ist Martel in St.Gallen.
Domaine de Romanee-Conti 2008 "Le miracle bourguignon"
Zum dritten mal in Folge präsentiert die DRC einen Jahrgang der Freude aus einem-so Aubert de Villaine- "année de challenge".Es gibt Winzerjahre,da kann man grosse Weine quasi im Lehnstuhl produzieren,in anderen Jahren wie 2006,07 und 08 führt nur ein Zusammenspiel von souveränen Können, sensibelster pflege und strengster Selektion zum hohen Ziel.Aber es braucht manchmal auch noch etwas Glück,das die klimatisch selten verwöhnten Burgunder Winzer als sprichwörtliches "miracle bourguignon" bezeichnen.
Mirakulöse Rettung in letzter Minute Die Verhälnisse im frühen Rebjahr führten zu einer nicht ungern gesehenen Kleinbeerigkeit(millerandage),welche beste Voraussetzung für Spitzenweine liefert.Kleine Beeren haben einen prozentual erhöhten Anteil an "festem Material" was intensive,konzentrierte und besser strukturierte, langlebige Weine ergibt. Kleine Beeren haben auch einen lockeren Stand mit verbesserter Durchlüftung und Trocknung. Von der Blüte bis zum Farbumschlag (veraison) verlief der Entwicklungsprozess schleppend und unregelmässig.Der Optimus blieb intakt,doch ein vom Westwind geprägter Sommer brachte ein Uebermass an Feuchtigkeit in die Rebberge.Mit grossem Einsatz auf organischer Basis und mit biologischen Mitteln führte man den schwierigen,aber erfolgreichen Kampf gegen Mehltau und Botrytis. Diese hervorragende Arbeit nahm Abstriche in der Erntemenge in Kauf,doch die weiterhin herrschende Zuversicht schwand erst in der zweiten Septemberwoche, als starker Regen die gesamte Ernte zu vernichten drohte. Die Wende zum Guten kam in extremis spät,aber sie kam:eine perfekte Wetterperiode mit vom Nordwind geprägter Trockenheit führte ab dem 14.September bis zur Ernte (27.September-6.Oktober)zu rasantem Anstieg der Zuckerwerte und rettete einen schlussendlich bemerkenswehrten Jahrgang,der Aubert de Villaine charakterlich an 1996 denken lässt. Das erfreuliche Resultat ist auch das Verdienst der erfahrenen DRC-Erntegruppe,welche im Stile einer "haute couture" Beere für Beere selektionierte für schlussendlich arg dezimierte 15 bis 19 hl pro ha. Unverwechselbar und souverän Heute degustieren sich die 2008 von hoher Delikatesse,mit Mineralität und Komplexität, herrührend von exzellenten Terroirs.Es sind Weine mit herrlicher,gesunder Farbe,klassischer Statur und mittlerem Gewicht.Noch eher zurückhaltende,typisch burgundisch florale Noten und épices fines werden von einer präzisen,gesunden Tanninstruktur getragen. Die Weine zeigen Länge und Tiefe,sie sind langlebig,zeigen Verwandtschaften etwa zu 96,01 und 07. Für die Weissweine war 2008 auch mengenmässig ein hervorragender Jahrgang:der Montachet der DRC,ebenfalls faszinierend mineralisch,ist mit seinen betörenden Noten von Honig und weissen Pfirsichen zugleich opulent und von belebender Energie.
Domaine de la Romanee-Conti
Millésime 2007
"Pureté et richesse d`arômes" Bei einem Film würde man von einem Happy End sprechen,das nach spannender Handlung natürlich umso willkommener aufgenommen wird."Maître DRC" Aubert de Villaine präsentiert denn auch 2007 Grand Crus,welche klassisch in Charakter und Aromatik und mit edler Reinheit die grossen Herausforderungen eines ungewöhnliches Jahres vergessen machen. Das Rebjahr 2007 an der Côte de Nuits Für Winzer und Reben begann 2007 vielversprechend.Der Austrieb war ungewöhnlich frühzeitig dank eines Monats April,der sich wie ein Juli anfühlte.Die Situation liess and das Hitzejahr 2003 denken mit einer prognostizierten Ernte bereits Mitte August.Die Blüte setzte dann schon am 20. Mai ein,verlief allerdings sehr unregelmässig.Dies deutet auf ein heterogenes Erreichen der Reife hin,was das Ernten natürlich nicht einfacher macht.Auf der anderen Seite liess die millerandage,die zu Kleinbeerigkeit und willkommener Konzentration führt,berechtigte Hoffnungen auf ein grosses Jahr aufkommen. Unerwartet setzte dann ein von West-und Südwinden geprägtes,sehr unstetes Wetter ein,so dass mit grossem Einsatz und mit biologischen und biologisch-dynamischen Mitteln gegen mehltau und Botrytis angekämpft werden musste.wenn auch der farbumschlag immer noch relativ früh stattfand,schmolz ein Teil des Vegetationsvorsprunges dahin.das unfreundliche Klima in der ersten Augusthälfte liess dann Pessimismus aufkommen,aber nicht zum ersten mal kam die Wende zum Guten in letzter Minute: eine perfekte Wetterperiode mit vom Nordwind geprägter Trockenheit führte zu rasantem anstieg der Zuckerwerte und rettete einen wahrlich anspruchsvollen Jahrgang. Bereits Mitte September war die Ernte unter Dach und Fach.Dank ultrastrenger Auslese "Beere für Beere" gelangten auschliesslich vollreife,aber im Volumen nur bescheidene 25 hl pro ha in die Cuves.Der Chardonnay wies gegenüber dem Pinot Noir eine Woche Rückstand auf,doch auch der Montrachet profitierte von fünf ununterbrochenen schönen Wochen vor der Ernte:als letzte an Ort pflückte die DRC am 17. September eine exzellente Frucht. Ende gut-alles gut,konnte wahrhaftig gesagt werden,zumal auch die rund 18 Monate im Keller bis zur Flaschenfüllung einen erfreulichen Verlauf nahmen und so in den Worten von Aubert de Villaine "den aussergewöhnlichen aromatischen Charakter dieses Jahrganges noch präzisierten und akzentuierten". In Eigener Klasse Unsere Degustation Anfang 2010 demonstriert eindrücklich Qualität und Charakter der ausgezeichneten 2007er. Die Individualität von climat und terroir dieser priviligierten grand crus drückt sich in komplexen Aromenspiel aus. Unverkennbar erleben wir das Niveau der weltbesten Pinot Noirs.Pureté und Präzision sind bestechend.Leuchtendes Rubinrot,verführerische Fruchtsüsse und rassige Kernigkeit lassen an frische,reife Grenadinen denken.Florale Noten(Rosenblätter,Veilchen) und épices werden von einer guten Tanninstruktur getragen. Der Montrachet ist mit seinen betörenden Noten von Honig und weissen Pfirsichen zugleich opulent und von belebender Energie.Eine souveräne Grand-Cru-Palette!
Domaine de la Romanee Conti Exzellente Grand Crus des Jahrganges 2006
Die prägende Figur des Burgunder Ausnahmeweingutes,Aubert de Villaine ,hat gut lachen.Die Domaine de la Romanee Conti lanciert erneut einen ausgezeichneten Jahrgang:"Wenn auch Quantitäten knapp sind,mit der Qualität sind wir hochzufrieden,selbst im Vergleich zum brillianten Vorgängerjahrgang:die 2006er weisen ihre unverwechselbaren Charakterzüge auf,In Sachen Zuckergehalt der Trauben massen wir jedoch just dieselben Spitzenwerte wie im legendären 2005!" Das Jahr 2006 an der Côte de Nuits Ende gut,alles gut.Dies kann man für das nicht ganz einfache Winzerjahr 2006 vorwegnehmen.Was in der Flasche ist,hat Finesse und ein Profil von Burgunder Klassik.Wie im Burgund üblich,galt es dem launischen Klima zu trotzen und anspruchsvolle Herausforderungen zu meistern.Aber an grossen Aufgaben wächst man,und der Erfolg schafft dann spezielle Befriedigung. Viele kleine Mosaiksteine prägen einen Jahrgang,doch auf eine einfache Formel gebracht:der nasskalte August mit Fäulnis(Botrytis) war die grosse Hürde im 2006 und liess Schlimmes befürchten.Kein Winzer, dem die prekäre Verhältnisse nicht Verluste einbrachten,allerdings folgte die wundersame Rettung nicht zum ersten Mal mit einem idealen September und nahezu perfektem Klima.Voraussetzung für einen gelungenen Endspurt war,dass zuvor mit minutiöser feinarbeit im Rebberg und rigorosen Herausschneiden auf makellose Gesundheit des Traubenguts gesetzt wurde.Wichtig sind auch starke und resistente Stöcke.Hier vertraut die DRC auf ihre aufwendige und engagierte Rebbergspflege im Sinne der sensiblen und naturnahen Biodynamie sowie auf den Einsatz von Pferden statt Traktoren. Vom 1.September an gab es keinen Regen mehr.Die wunderbare Wärmeperiode beschleunigte die Reifung und liess die Zuckerwerte förmlich explodieren.Strahlendes Wetter begleitete eine Ernte,die vom 20. bis 27. september dauerte.Ein einzelner Regentag im Finish erforderte nochmals höchste Aufmerksamkeit ,doch mittels einer strengen Selektion am Erntetisch sorgte die DRC dafür,dass die 2006er ihre Qualitäten voll ausspielen können:dank der wunderbaren Reife der Trauben resultiert eine prachtvolle Aromatik und eine harmonische Struktur mit feinen Gerbstoffen.die Einträge sind eher bescheiden,liegen aber immerhin bei gegen 28hl pro ha. Bezaubernde 2006-er Klassiker in Rot und Weiss Unsere jüngsten Degustationen demonstrieren eindrücklich die Klasse und den einnehmenden Charakter der 2006-er.Finesse kommt vor Masse-de Villaine erinnert der Stil an Kammermusik.Die offene Pracht etwa mit kompexem Aromenspiel(Blutorangen,Kirschen,Caramel,Lebkuchengewürzen,Vieille Prune...)ist ganz der Klassik dieser Pinot Noirs verpflichtet.Reinheit(pureté) und Präzision sind bestechend,die Tannine edel und fein,die Struktur deutet auf ein mittleres Lagerpotential.Der weisse grand cru Montrachet ist mit exotischem Reichtum,Balance und Länge einmal mehr betörend.
Domaine de la Romanee Conti Funkelnde Juwelen aus der Traumernte 2005
Die Arrivage ist bei den raren Kosbarkeiten der Domaine de la Romanée- Conti ein festiver Moment,bei einem grossartigen Jahrgang wie 2005 ganz besonders.Wir heissen die vollendeten Werke willkommen,deren Entwicklung wir seit ihrer "Geburtsstunde" verfolgen.Dieser grosse Moment war bei den 2005ern eine Bilderbuchernte Mitte September.Und jetzt der Weg dieser faszinierenden Gewächse zu ihnen bevor.Es sind Grand Crus aus einer eigenen Klasse,die wir mit dieser Präsentation ausschliesslich Passionierten offerieren. Das Jahr 2005 an der Côte de Nuits Der Burgunder winzer ist es gewohnt,dass er und seine Rebberge durch das Klima immer wieder besonders herausgefordert werden. 2005 ist in dieser Hinsicht allerdings eine Ausnahme .Das Jahr war geprägt durch eine aussergewöhnlich lang andauernde Trockenheit,welche sich sehr positiv auswirkte: In der Blütezeit führte sie zur Kleinbeerigkeit(millerandage), was die Konzentration förderte.Uebers Jahr verursachten gute Belüftung durch Nordwind und die fast inexistenten Niederschläge ideale Verhältnisse für vollkommen gesundes Traubengut. Die Reben fanden mit ihren tiefen Wurzeln einerseits genügend Feuchtigkeit für die Entwicklung ihrer Frucht,das knappe Wasser begünstigte anderseits dicke Beerenhäute und wohlgeformte Beerenstände,beste Voraussetzungen für makelloses,kompaktes Erntegut. Strahlendes Wetter war dann Begleiter einer Ernte,welche zu den schönsten und einfachsten der Geschichte zählt.Innert weniger Tage unter pernamenten Sonnenschein waren die Trauben eingefahren.Am Selektionstisch gab es derart wenig auszusondern,dass es nicht einfach war,die Konzentration zu behalten.Nicht überraschend,verliefen auch die cuvaisons wunderbar harmonisch.Bald zeigte sich,dass sowohl die Aromatik als auch die Tannine der 2005er mit Reichtum gesegnet waren.Ideal für den Pinot Noir war auch,dass anders als in exzessiv heissen Jahren das vegetationsjahr langsam und regelmässig verlief,ein wichtiger Faktor für balancierte Weine.Aubert de Villaine, der kluge und sensible Patron der Domaine: "Das gesunde,prächtige Blätterwerk bei den 2005ern zum Zeitpunkt der Ernte war ein Beleg für die ausgeglichen verlaufene Reifung der Trauben.2005 ist zweifellos einer der vielversprechendsten Jahrgänge,den wir je produziert haben." Die legendärste Wein-Domaine der Welt,die sich bescheiden,mit Herz und respektvoller Hingabe für ihr grosses Ziel engagiert,beweist auch dieses Jahr einen Sonderstatus.Auf der einen Seite verpflichtet sie sich der Klassik und der Kontuinität.Die Konstanten sind das Terroir und die sich darauf so unvergleichlich magistral entfaltenden Rebsorten Pinot Noir und Chardonnay.Parallel dazu erleben wir immer auch eine erfrischende Dynamik.Leben ist Bewegung.Lebendigkeit und Entwicklung ermöglicht stets neue Nuancen im Wechselspiel von paradiesischer Natur mit wachen,sensiblen Weinbauern. Prachtvoll luminöser Pinot Noir,perfekter Chardonnay Schon die Fassproben der Jungweine nach der Ernte kommentierten die vereinten DRC-Importeure mit einer Standing Ovation für Aubert de Villaine und seine DRC-Equipe.Auch die weitere Entwicklung der Weine verlief perfekt.Aubert de Villaine:"Schade,muss der Begriff exceptionelle schon für so viele Jahre herhalten,er wäre eigentlich prädestiniert und reserviert für 2005."Auch Parkers Wine Advocate setzte in seiner Bewertung ein deutliches Zeichen mit Noten von 95 bis 100 Punkten. Wir pflichten bei:unsere jüngste Degustation zeigt die 2005er beseelt von Leuchtkraft,Frische und Klarheit.Die natürliche jugendliche Verschlossenheit wird überstrahlt von fruchtigem Pinot-Noir-Aromenspiel(Himbeeren,Grenadine,Mineralien, Bergfrühling...). Kristalline Präzision,Feinschliff und das luminöse Rot belegen Noblesse und machen sie zu Rubinen unter den Weinjuwelen.Im Abgang bestätigen reiche,feinkörnige Tannine das Lagerpotential.Man fühlt sich an die Klasse der 99-er erinnert oder an wunderbare Burgunder des Jahrganges 2002.Und zum weissen DRC-Grand-Cru:von schierer Grösse zeigt sich auch der Montrachet,dessen imposanter Reichtum eine bezaubernde Frische und eine balancierte Säure umspielt..."proche de la perfection".
Domaine de la Romanee Conti
die 2004 Grands Crus der DRC:"Le bonheur"
Angesichts einer einmal mehr eindrücklichen Performance des Romanée-Conti-Weingutes werden wir uns unseres Glückes gewahr,Ihnen die fazinierendsten und gefragtesten Burgunderweine vermitteln zu dürfen.Auf unseren alljährlichen Besuchen in den schlichten Gebäuden der wohl legendärsten Wein-Domaine der Welt erleben wir einerseits Kontiunität und Konstanz: werden etwa in anderen weinregionen wacker Rebsorten ausgetauscht und neue gepflanzt,sind der Pinot Noir und der chardonnay die vinöse Seele des Burgunds und in ihrer Unvergleichlichkeit nicht wegzudenken.Anderseits komponieren hier die unzählbaren klimatischen Mosaiksteine,die ein Winzerjahr ausmachen,in jedem Jahr eine komplett neue und eigenständige Symphonie. Das Jahr 2004 an der Côte de Nuits Der Burgunder Winzer ist es gewohnt,dass er und seine Rebberge durch das Klima immer wieder herausgefordert werden.2004 wird denn auch als ein Jahrgang in die Bücher eingehen,der niemanden verwöhnte.Aubert de Villaine:"2004 war für uns ein Parcours über Hindernisse und Prüfungen,wie wenn die Natur entschieden hätte,uns einen kompletten Katalog aller vorstellbaren chwierigkeiten gegenüberzustellen."Gott sei Dank verfügt die DRC über eine erfahrene Equipe und über einen kerngesunden Bestand alter Reben,die Krankheiten und Fäulnis erfolgreich Widerstand zu leisten vermögen.Regelmässiges und rigoroses Ausdünnen war unumgänglich,im Sommer auch eine vendage verte.Ertragsbeschränkungen bildete die basis zur Erzeugung von erstklassiger Qualität,eine wunderbare Trockenperiode vom 25.August bis zum 5. Oktober,dem letzen tag der Ernte,sorgte für optimale Reife und äusserst erfreuliche Zuckerwerte.Die Ernte verlangte nochmals eine ultra-minutiöses Aussortieren jeder einzelnen Beere.Schlussendlich resultieren Hektarerträge von lediglich um 26hl,erfreulicherweise bargen diese wie beim überragenden Jahrgang 1999 wahre Perlen:leicht eingetrocknete Beeren,des baies figuées ,die einen ultrasüssen,konzentrierten saft ergeben.Die natürlichen Alkoholwerte lagen dadurch auf hohen 13 bis über 14 Volumenprozenten. Unvergleichlich verführerischer Pinot Noir Im Januar 2005 konnten wir die Jungweine erstmals degustieren und notierten eine vorzügliche Substanz sowie wunderbare,reif-süsse Fruchtigkeit.Bereits war klar,das der klimatisch delikate Jahrgang 2004 zu einem erfolgreichen DRC-Jahr wird.Jetzt finden wir die Bestätigung:die Weine haben sich kontinuierlich weiterentwickelt und zeigen eine wunderbar verführerische und reine Frucht,ein dichtes Rubinrot,geschmeidige Tannine und-wir zitieren Aubert de Villaine:"une grande transparence de texture". Das Funkeln im Glas ist vielversprechend.Es widerspiegelt und reflektiert die unvergleichlichen Vorzüge magistraler Pinot Noirs:sie präsentieren sich tänzerisch leicht und blumig,flüssig und zart,auf der anderen Seite erleben wir im Parfüm und am Gaumen eine enorme Präsenz,einen ausgeprägten Charakter und noblen festen Stoff.In der selbstbewussten,heiteren Aromatik etwa des Romanée St.Vivant fasziniert eine Nuancenvielfalt mit Noten roter Kirschen,Blutorangen,Himbeeren;Vieille Prune. Süsse Düfte evozieren Rosenparfüm,Weihrauch,Tee....Ein DRC-Monument wie der La Tâche ist dagegen eher noch verschlossen.Er ist dunkler,massiver,mit Vanille-,Caramel-und Fine-de- Bourgogne-Noten.Gesamthaft reihen wir den 2004er unter die sehr guten Jahrgänge der Domaine de la Romanee Conti ein.Auch wenn es nicht ganz zum trés grande année reichte,empfinden wir die DRC-Weine doch als exceptionnels.Sie sind einmalig und klassisch zugleich und werden Sammlern und Geniessern viel bonheur bereiten.Der Test einer Weinprobe nach Tagen mit Luftkontakt erbringt ein tadelloses Resultat,was auf eine sehr gute Lagerfähigkeit schliessen lässt.
Le Domaine de la Romanee Conti
Historisch-aussergewöhnlich-faszinierend: die generösen 2003 Grands Crus der DRC
Spitzenweine von grossen Terroirs haben jedes Jahr eine besondere Geschichte zu erzählen.Die Jahrgangsvielfalt ist im klimatisch variantenreichen Burgund und bei einem Ausnahmeweingut wie der Domaine de la Romanee Conti an sich schon spannend.in diesem frühjahr ist sogar eine "Première" angesagt,denn mit den 2003ern wird ein absolutes Rekordjahr lanciert.Die Ausmasse sind historisch,und so präsentieren wir mit ganz besonderer Freude einmalige und "sagenhafte" DRC-Weine. Das Jahr 2003 in den Rebbergen der DRC Man hat es in lebhafter Erinnerung:2003 war in Europa das unvergessliche Hitzejahr.Ironischerweise erlebte die Côte d`Or Anfangs April Frostschäden an den Austrieben,um dann nach abruptem Wetterwechsel noch im selben Monat 10 Tage mit Temperaturen über 25° messen zu können.Der Rest der Geschichte ist dann schnell erzählt und identisch mit einer ununterbrochenen Schönwetterperiode.Gilt im Burgund unabhängig des Wetterverlaufs die 100-Tage-Faustregel zwischen Blüte und Ernte,legte 2003 ein jenseitiges Tempo vor und pulverisierte die Vorgabe mit einem Zyklus von kaum 80 Tagen.Frost,Kleinbeerigkeit,Hitze und Wassermangel liessen für die Grands Crus der DRC minime durschnittliche Erträge von gerade mal 16hl pro Hektare zu,also ein Drittel weniger als 2002 und kaum die Hälfte eines guten jahres wie 1996! Die grossen Pinot Noirs magistral und souverän Und weil es kein Geheimnis ist,dass Hitzestress für die Rebstöcke und die Weinqualität gefährlich sein kann,interessierten natürlich vor allem die Auswirkungen auf die Qualität.Grosse Burgunder Pinot Noirs sind Weltmeister in Sachen Finessen und komplexes Wechselspiel von tänzerischer Leichtigkeit und Tiefgründigkeit.Nirgends sonst auf der Welt fühlt sich diese sensible Traube so wohl.Umso erstaunlicher,dass sie als Antipode zu Heiss-Klima-Sorten ausgerechnet im 2003 für grossartige Ueberraschungen sorgte:die alten edlen Reben mit ihren tiefen Wurzeln lieferten auf der DRC den Stoff für wahre Meisterwerke.Ihren optimalen Beitrag leisteten Aubert de Villaine und sein erfahrenes Team mit kluger Rebbergsarbeit.eine perfekte Belaubung etwa schützte die Trauben vor Sonnenbrand und Verdörrung.Dank ihrer Gesundheit und Robustheit erholten sich die Reben jeweils über Nacht von der Hitze,und die Erleichterung und Freude war bei der Romanee-Cont-Equipe riesig,als nach einer perfekten Ernte und harmonisch verlaufener cuvaisons Weine von wunderbarem Reichtum bei gleichzeitiger Balance enstanden.Die Alkoholwerte(um die 13%) sind à point,die Generosität von Konzentration,Extrakt,Polyphenol-Werten präsentiert sich trotz tiefer Säure nicht über Mass.Aubert de Villaine bei senen Ausführungen:"Anfänglich,notierten wir gewisse überreife Noten,doch nach der malolaktischen Gärung kam eine Frische ins Bouquet zurück.Die Tannine brillierten mit Eleganz und Geschmeidigkeit,mit reifer Exotik,Pfeffrigkeit und Würze.Jetzt zeigt sich auch das Terroir,das sich gegen die aussergewöhnliche,von der Sonne geprägte Mächtigkeit des Körpers und der Tannine behauptet.Reichtum paart sich mit Finesse,Grazie und Eleganz." Wir haben die DRC-Weine zweimal auf der Domaine degustiert.Auch wir sind begeistert ob der offenen,warmen Art,der Ausstrahlung und der Kraft.Der Romanée-Conti brillierte schon früh mit einer magistralen und vifen Schönheit,als wolle er sagen,der wahre Edelmann beweise sich eben erst bei höchster Herausforderung.Auch der Rebbergsnachbar La Tâche ist jetzt schon ein betörend sinnliches Erlebnis:ein ebenso tiefes wie klares Rot erstrahlt,im Bouquet zeigt sich Rasse,Frucht und exotische Würze,der Körper zeigt einen Hauch verführerischer Rubens-Kurven und umschliesst weich die mächtigen und "süssen" Tannine.Klassisch für ein heisses Jahr zeigt die Serie dieser überragenden Grand Crus auch Noten von Lakritze,Schokolade,gedörrten Bananen und Vieille Prune.Der rare weisse Montrachet überrascht mit frappanter Lebendigkeit.Milde Lindenblüten-Noten,ein wohlproportionierter Körper und eine edle Säure erweisen der Chardonnay-Traube höchste Referenz.
Le Domaine de la Romanée-Conti Ein Loblied auf die 2002er und die Faszination der Jahrgangstypizität
Sie verlassen ihre "Wiege" spät:wer von der Faszination dieser Domaine angesteckt ist,wird die 2002 Ausnahmeburgunder der Domaine de la Romanée-Conti(DRC) mit Ungeduld erwarten. Blenden wir kurz zurück:2002 erlebten die Burgunder qualitativ einen Jahrgang,um den sie viele geplagte Regionen in Europa beneideten.Während es etwa in der Toscana oder der Provence in Strömen regnete,zauberte ein mirakulöser September eine wunderbare Reifeperiode in die Côte d`Or.Mutter Natur machte zuvor Winzern und Reben das Leben sehr schwer,das einmalige finale Wetterglück und in der Folge wunderbar ausgereifte Ernten liessen dies nicht nur vergessen,es breitete sich gar Euphorie aus.Kluge und ehrliche Stimmen,bei denen der jüngste Jahrgang nicht einfach "automatisch" der grösste ist,taten ihre Befriedigung differenziert kund.Christophe Roumier in Chambolle-Musigny etwa meinte treffend:"Sicher gab es mächtigere,opulentere Jahrgänge,aber die Balance der Elemente Frucht,Tannine ,Alkohol und Säure war von seltener Perfektion".Auch DRC-Gutsleiter Aubert de Villaine,wie gewohnt subtilund sachlich im Urteil und von beeindruckender Bescheidenheit,war bei unserem jüngsten Besuch auf der Domaine im Januar 2005,rund ein Jahr nach der Flaschenfüllung,von seinen Gewächsen höchst angetan.Mit einem hauch britischem Understatement lehnt er voreilige Vergleiche mit dem Ausnahmetraumjahrgang 1999 ab,nicht wenige Degustatoren hielten dann allerdings blind just den 2002 Echézeaux für den 99er!Nebenbei angefügt.Beim Vertikal-Vergleich der jüngsten Jahrgänge beeindruckte uns auch die positive Entwicklung der 2000 und 2001er,die man nach den 99ern zu unterschätzen neigte. Aubert de Villaine nennt die Vorzüge der 2002er:"Sie brillieren mit Finesse,Grazie,Eleganz.Die Frucht ist deliziös,rein und überschwänglich,das "Fleisch" ist einnehmend zart und das Potential für eine Lagerung ausgezeichnet:der Liebhaber wird sie ab 10 Jahren Kellerreife servieren." Unsere Degustationseindrücke gehen in die gleiche Richtun:welche Anmut und welch herrlicher Ausdruck perfekt ausgereifter Pinot-Noir-Frucht,man wird umgehend in jubilierende Frühlingsstimmung versetzt.Wohl auch deshalb,weil sich die Weine sich jahrgangstypisch recht offen und zugänglich zeigen,mit liebreizender Aromenpalette von reifer Kirschen-frucht,Caramel,roten Bonbons,Rosenblättern....Von edler Seidigkeit zeigt sich der Stoff,klar und leuchtend das Rubinrot,von mittlerem Gewicht der Körper,und die Tannine zeugen von einer makellosen Reife. Die sehr guten 2002er darf man unter die gelungesten Jahrgänge der Domaine de la Romanée-Conti einreihen.dank einer minutiösen Selektion sind die Erntemengen mit 20 bis 30 hl/ha teils stark unter dem Mittel.Erstmals seit den 30er Jahren und dem 1999er wurde wieder eine Spezialselektion als Vosne-Romanée abgefüllt.Diese Art Zweitwein von etwas jüngeren Reben brilliert mit offener Frucht und ist gerade für den frühzeitigeren Genuss priviligiert.Bei den Grand Crus faszinieren die feinen,von den einmaligen terroirs herrührenden Differenzen und Nuancen.Die Favoriten fallen natürlich je nach Liebhaber unterschiedlich aus,sei es der "flatteur" Echézeaux,der maskulinere,mächtigere Grands Echézeaux,der erhabene und sehr lange La Tâche oder natürlich die magisch subtile Legende Romanée-Conti...Und nicht zu vergessen:der ultrarare weisse Montrachet,der auch im 2002 der Chardonnay-Traube die höchste Refferenz erweist,mit betörender Geschmeidigkeit und vollreifer Ueppigkeit,die sich generös und doch mit präzisem Mass einer unerreichten Eleganz fügt.
Domaine de la Romanée-Conti
2001
Qualität und Charakter 2001 war mit Ausnahme des perfekten Finish klimatisch ziemlich"chaotisch",wie es DRC-Leiter und Mitbesitzer Aubert de Villaine formulierte.Solche Jahre machen es Winzern und Reben nicht leicht,und so wundert es kaum,dass man sie in der Regel als années des vignerons bezeichnet.Mit anderen Worten:in grossen einfachen Jahren produziert sich der Wein Quasi von selbst,in einem Jahr wie 2001 beweist sich der vigneron als exceptionnel,indem er dank Fingerspitzengefühl und Können Grosses zu keltern weiss.
2001 verlangte zusätzlich strenge Selektion.Aubert de Villaine:"Wie selten gab es von Rebstock zu Rebstock grosse Differenzen.Vor allem die alten Reben mit von Natur aus kleinen Erträgen produzierten perfekte Trauben.es gab aber unter den spät blühenden Stöcken auch solche,die zu generöserem Ertrag und grösseren Beeren neigten und die ihre Reife nicht erreichten."Sie mussten ausgesondert werden,denn zusätzliches Warten hätte zu Botrytis geführt.Diese sogenannte Edelfäule nach der Vollreife ist nur für weisse Dessertweine wie die Sauternes ein Segen.
So wurde in mehreren Durchgängen "super-selective" gelesen,und nach einer weiteren Feinauswahl in der Cuverie startete man mit Zuversicht in die Vinifikation. Nach der decuvage konnte eine erste Qualitätsbeurteilung gemacht werden."Die Weine präsentierten herrliche Farbe , die Parfums beim Abpressen waren umwerfend,die Aromatik kräftig und am Gaumen erfreute uns eine beachtliche Länge",so de Villaine.Schlussendlich blieb für die grand crus im Rahmen des Vorjahres ein qualitativ erstklassiger Ertrag von 25 bis 30hl/ha.
Heute, nach dreieinhalb Jahren Ausbau,degustieren wir sie folgendermassen:Mittlere Farbtiefe,erstaunlich offenes,edles Parfum,Nuancen von Leder und ein Hauch Rhônetal-Würze.Im Gaumen schönes Spiel und perfekte Balance von Säure und reifer Fruchtsüsse,nachhaltige Aromatik mit Länge.Klare,reintönige Frucht, wie immer burgundisch nuancenreich geschmeidig und harmonisch, die Tannine sind von feinem Schliff.Ein sehr guter Jahrgang.
Wichtig ist bei diesen finessenreichen Weinen eine perfekte Lagerung:die 2001 dürften über 12 bis 20 Jahre in Bestform sein,mit zusätzlichen Reserven,je nach Entwicklung und persönlichem Geschmack.
Domaine de la Romanée-Conti Milleniums-Jahrgang 2000
Qualität und Charakter der 2000-er Um es vorweg zu nehmen:Das grosse Glück von Bordeaux hatte das Burgund im 2000 zwar nicht,aber ein Weingut der ersten Klasse wie die DRC weiss klimatische Herausforderungen zu meistern.In solchen Jahren spricht man von einem anée du vigneron, denn dieser bestimmt die Qualität massgeblich,wenn sie sich nicht einfach durch optimale Umstände quasi "von selbst" ergibt. Was DRC-Leiter/Mitbesitzer Aubert de Villaine vom 14. bis 22. September in die Cuverie brachte,war perfekt gesundes Traubenmaterial,vollreifer Pinot Noir mit natürlichem Alkoholpotential von über 13%.Doch bis dahin forderte schwieriges Klima unerbittliche Strenge.Ueber den Sommer wurde im Kampf gegen Ueberbehang und Botrytis regelmässig drastisch ausgelichtet,was die Reifung und die Konzentration begünstigte.Auf dem Lesetisch sortierte man mittels minutiösen tries nochmals aus,so dass am Ende nur gerade ein Ertrag von 18-33 hl/ha übrig blieb,von erster Güte notabene.Das respektable Alter der Reben trug zu einer guten Dichte und zum Aromenreichtum bei.Dank biologischem Anbau profitieren die Rebstöcke auch von besserer Resistenz,und die Anstrengungen in dieser Richtung werden mit dem Uebergang zur biodynamie in diesen Jahren noch optimiert. Im Januar 2003 haben wir die DRC für einen Augen-,Nasen- und Gaumenschein der Grand-Cru Serie besucht,die wir erstmals aus der Flasche degustieren.Die sechs Pinot Noirs,vom Echezeaux und dem superben Romanée St.Vivant bis zum Romanée-Conti präsentieren sich burgundisch nuancenreich,geschmeidig und harmonisch.Die Aromen wiederspiegeln reife und reintönige Frucht,die Tannine sind von feinem Schliff.Finessen und der offene Aromenfächer erinnern uns an die Jahre 1995 oder 1998.Der weisse Montrachet(den man übrigens erst nach den Rotweinen am 25.September erntete!) ist perfekt gelungen,in Art des traumhaften Jahrgangs 1998. Die Domaine de la Romanée-Conti ist in Frankreich ein monument culturel,vergleichbar mit dem Louvre oder dem Mont-Saint-Michel.Als aktiver landwirtschaftlicher Betrieb hat er allerdings nichts Museales:die Geschichte lebt!
Domaine de la Romaneée-Conti und der Wunder-Jahrgang 1999
Manchmal präsentiert sich gar ein Geschenk in Form eines Wunder der Natur,und so lädt das Jahr 1999 für die DRC-Rotweine und den weissen Montrachet tatsächlich zu euphorischen Kommentaren ein. Qualität und Charakter der 1999er-und ein neuer DRC-Wein Der sichtlich bewegte Gutsleiter Aubert de Villaine:"In diesem Jahrhundert sind auf unserer Domaine wohl kaum derart makellose,gesunde Trauben geentert wurden,mit sehr hohem Zuckergehalt und guter Säure.Wir sind trotz unserer wie gewohnt strengen Selektion auch quantitativ sehr zufrieden".Das sind natürlich immer noch vergleichsweise bescheidene Mengen,doch dies perfekten Pinot-Noir-Juwelen überstrahlen alles. Wir degustierten sowohl bei Proben ab Fass als auch nach der Abfüllung burgundische Fülle,Reichtum,reife Frucht und feinstes Tanningerüst,sich alles zu gewohnter Filligranität und Komplexität gesellend.Man kann die Qualität dieser grossen Weine nur sehr schwierig "messen" und in schnöden Zahlen bewerten,manchmal sagen dafür Anektoten mehr aus:bei der ersten Präsentation der 1999er für die aus aller Welt angereisten DRC-Importeure kam es zu einer spontanen standing ovation.Vergleiche mit den herausragenden Jahren 1990 und 1996 sind nicht im geringsten vermessen,im Gegenteil.Diese Muster-und Meisterweine stehen vor einer spannenden Entwicklung,und ihre Entfaltung zu ausladendem Nuancen-reichtum und tänzerischem Zauber wird über mehrere Jahrzehnte Geschichte schreiben.Langlebigkeit ist also garantiert,doch gerade in den ganz grossen Jahren präsentieren sich solche Weine trotz ihrer noch jugendlichen Verschlossenheit bereits jetzt herrlich fruchtig und graziös. Erstmals seit den 30er Jahren hat man eine Tradition wieder aufleben lassen.Eine perfekte Qualität der Jungreben-Trauben-ansonsten nicht unter einer Domaine-Etikette abgefüllt-hat eine Spezialcuvée erlaubt,nach Duvault-Blochet benannt,der die Domaine im 19.Jahrhundert gründete,und klassifiziert als Vosne-Romanée Premier Cru:ein grossartiger Wein,der all die Vorzüge der DRC-Weine vereint,seine Reife jedoch einige Jahre früher erreichend.
Domaine de la Romanée-Conti Faszinierender,neue Jahrgang 1998
In der Phase unserer ersten Degustationen in diesem Frühjahr versteckt sich der einmalige Jahrgangscharakter zuweilen launisch und in fast übertriebener Bescheidenheit.Dann wiederum offenbart er für kurze Momente Einblicke in ein Reich von Aromen und Nuancen,als wenn die ganze sinnliche Vielfalt einer blühenden wilden Sommerwiese in einem Glas Platz hätte. Da man die Qualität dieser grossen Weine nur sehr schwierig "messen" und in schnöden Zahlen bewerten kann,versuchen wir es mit einigen Vergleichen:nach anfänglicher Verschlossenheit präsentieren sich die 98er weniger von der massiven Art der 90er,96er und-dies vorweg-der noch im Fass schlummernden 99er.Bei mittelschwerem Körper zeigen sie reiches Aroma von perfekt gereiftem Pinot-Noir und eine vife,gut gebaute Struktur.Gutsleiter Aubert de Villaine sieht gewisse Anleihen an 1995 ("le fruit").Die Weine stehen vor einer spannenden Entwicklung,und ihre Entfaltung zu ausladendem nuancenreichtum und tänzerischem Zauber dürfte sich nach rund 10-12 Jahren abzeichnen.Von der Langlebigkeit zeugt übrigens auch,dass ein kleiner Rest,der in unserer Degustationsflasche des 98-er La Tâche verblieb,sich nach sechs Tagen noch immer herrlich und ohne einen Hauch von Oxidation zeigte.Generell attestieren wir den 98er eine gute bis sehr gute Qualität. Auch bei unserem letzten Besuch Anfang dieses Jahres (2001) waren wir wieder fasziniert von der Schlichtheit dieses Weinguts der Superlative.Der Komplexität steht dabei wie ein Paradox eine alles durchdringende Einfachheit gegenüber,die auf diesem Niveau ihresgleichen sucht.eine Bewirtschaftung der Rebberge mit Pferd (um das wertvolle Terroir nie mit schweren Maschinen zu verdichten und zu schädigen)gehört dabei ebenso zur "Handarbeit" wie der eigene,immens grosse Kompostberg oder die sich im Computerzeitalter rührend anmutenden handschriftlichen "fact sheets" zu den einzelnen Weinen. Unter anderem dieser selbstbewussten Bescheidenheit verdanken die DRC-Weine ihre Natürlichkeit.Nie "schönert" man für irgendeinen Zeitgeistgeschmack am Basisprodukt herum oder forciert die Weine mit künstlicher Konzentration oder übertriebener Extraktion,um enggeistige Kritiker zu beeindrucken.Man arbeitet im Hintergrund als Mittler für echte Terroir-Weine. Und der perfektionierte,aufwendige biologische Anbau wird als Hommage an die Natur und im Sinne einer Selbstverständlichkeit ohne Aufhebens praktiziert.
DRC Richebourg 1935
DRC La Tâche 2005 Magnum
DRC Romanee Conti 1999
DRC Romanee Conti 2005
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Chambertin 900-1750 bt. 0.5005 Ha Clos Vougeot 2.07 Ha Clos de la Roche 800-1750 bt. 0.67 Ha Corton-Renardes 1200-2000 bt. 0.50 Ha Latricières-Chambertin 600-1650 bt. 0.5715 Ha Musigny 600-875 bt. 0.27 Ha Richebourg 1150-2700 bt. 0.78 Ha Romanée-St.Vivant 900-3000 bt. 0.99 Ha Vosne Romanée Les Beaux Monts 4000-6900 bt. 2.61 Ha Vosne Romanée Aux Brûlées 290-580 bt. 0.27 Ha Corton Charlemagne 0.43 Ha
Chambertin 2.2 Ha Chambertin Clos de Bèze 1.5 Ha Charmes-Chambertin 1.36 Ha Mazis-Chambertin 0.53 Ha Ruchottes-Chambertin 1.06 Ha Clos de la Roche 1.48 Ha Clos Saint-Jaques 2.20 ha Les Cazetiers Lavaux Saint-Jaques Gevrey-Chambertin Etwa 90% der Fässer kommen von Francois Frères Clos de la Roche hat historisch sehr wenig neue Eiche. Clos St.Jaques ist etwa bein 50-80% neuer Eiche,2005 hatte 100%. Chambertin und Chambertin Clos de Bèze haben normalerweise 100% neue Eiche.
Le Musigny 0.10 Ha Bonnes Mares 1.50 Ha Clos de Vougeot 0.32 Ha Chambolle Musigny les Amoreuses Corton Charlemagne 0.20 Ha Charmes-Chambertin Ruchottes-Chambertin Chambolle Musigny Les Cras Morey St.Denis Clos de la Bussière Chambolle Musigny